Behandlungsmethoden
Im Gegensatz zur klassischen Schulmedizin, die durch immer neuere Technologien versucht, einzelne Symptome zu kurieren, möchte ich mit Hilfe der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gleichzeitig Körper, Geist und Seele ausgewogen und gleichwertig behandeln. Hierbei setze ich auf verschiedene Behandlungsmethoden, die ich in Abstimmung mit meinen Patientinnen und Patienten kombiniere:
- Gespräch
- Traditionelle Chinesische Medizin
- Akupunktur
- Ohrakupunktur
- Fußreflexzonentherapie
- Eigenbluttherapie
- Infusionstherapie
- Moxabustion
- Schröpftherapie
- Lichttherapie
- Medi-Taping
Gespräch
Neben dem ausführlichen Anamnesegespräch und der eingehenden Erstberatung, wird im Gespräch genau auf das Krankheitsbild und den seelischen Hintergrund einer Erkrankung eingegangen. Einen besonderen Stellenwert bekommen hierbei das vom Patienten empfundene Leiden und die dazugehörigen Emotionen. Hierfür plane ich ausreichend Zeit und Raum ein.
Traditionelle Chinesische Medizin
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) nach Neijing findet sich eine Fülle medizinischen Wissens: Die Entstehung von Krankheiten, die Physiologie, die Diagnose, die Therapie und die Prävention sowie die Psychologie. Somit bietet die chinesische Medizin alle Möglichkeiten zur Erklärung und Herleitung von Krankheiten sowie deren Werdegang und Weiterentwicklung. Durch diagnostische Maßnahmen wie der Puls- oder Zungendiagnose wird eine ganzheitliche Behandlung mit Betrachtung von Körper, Geist und Seele des Menschen ermöglicht.
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Akupunktur
Bei der Akupunktur werden durch das Setzen von Akupunkturnadeln einzelne Organe und ganze Organsysteme angesprochen. Dadurch werden geschwächte Organe unterstützt und angeregt sowie übermäßig aktive Organe entlastet und beruhigt. Ziel ist ein Ausgleich zwischen der Yin- und der Yang-Facette der verschiedenen Organsysteme. Durch Akupunktur lassen sich sowohl akute Schmerzen (zum Beispiel im Rücken) lindern aber auch chronische Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle und Allergien langfristig therapieren.
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Ohrakupunktur
Die Ohrakupunktur bietet bei Schmerzzuständen sofortige Besserung und eignet sich daher insbesondere für die Behandlung von akuten Symptomen. Hierbei wird lediglich die Ohrmuschel mit feinsten Akupunkturnadeln punktiert. In der Ohrmuschel spiegelt sich der gesamte Körper wieder, so dass eine Behandlung unterschiedlichster Krankheiten möglich ist. Auch zur Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion kann die Ohrakupunktur sehr gut eingesetzt werden.
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Fußreflexzonentherapie
Durch die Behandlung von Fußreflexzonen können einzelne Organe und ganze Organsysteme behandelt werden. Hierbei werden einzelne Bereiche im Fuß, die bestimmten Organen zugeordnet sind, durch Druck und Akupressur stimuliert. Die Fußreflexzonentherapie wird stets in eine entspannende Fußmassage eingebunden und ermöglicht die Behandlung von chronischen Schmerzen sowie die Prävention von wiederkehrenden Erkrankungen.
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Eigenbluttherapie
Bei der Behandlung durch Eigenblut erfolgt die Blutabnahme einer geringen Menge venösen Blutes (zum Beispiel aus der Armbeuge). Dieses wird, je nach Therapieziel, direkt oder nach Zugabe von Immunsystem stimulierenden Medikamenten, in der Regel in den Gesäßmuskel injiziert. Dadurch wird das körpereigene Abwehrsystem angeregt. Die Eigenbluttherapie eignet sich hervorragend zur Prävention von Erkältungen oder Allergien.
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Infusionstherapie
Die Infusionstherapie ist äußerst vielseitig einsetzbar: Durch die Infusion von beispielsweise hochdosiertem Vitamin C, Acetylcholin und anderen pflanzlichen Medikamenten wird Krankheiten vorgebeugt, das Immunsystem gestärkt oder aber das Nervensystem ausgeglichen. Diese Therapie eignet sich sowohl als Sofortmaßnahme bei akuten Beschwerden oder als langfristige Behandlung und Prävention von Krankheiten.
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Moxabustion
Bei der Moxabustion werden die Akupunkturpunkte nicht durch Punktieren mit Akupunkturnadeln angesprochen, sondern durch Hitze die über eine Moxa-Zigarre in den Körper geleitet wird. Diese Zigarre, die mit Moxakraut (Beifuß) gefüllt ist, wird sehr heiß, ist aber selbstverständlich auf der Haut weitaus weniger warm und wird als äußerst angenehm empfunden.
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Schröpftherapie
Bei der Schröpftherapie werden hierfür vorgesehene Schröpfgläser verwendet. Diese bestehen oben aus einer Gummisaugglocke und unten aus einem Glaskelch.
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Medi-Taping
Die Medi-Taping-Therapie ist schmerzlos und ohne Nebenwirkungen, so dass auch Schwangere, stillende Mütter und Säuglinge damit behandelt werden können. Schmerzen können so also gezielt und sanft behandelt werden.
Ein spezielles elastisches Tape und eine besondere Technik machen es möglich, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sofort erfolgreich zu therapieren.
Die Medi-Taping-Therapie:
- verbessert die Muskelfunktion
- wirkt auf das Lymphsystem
- beeinflusst die Schmerzfortleitung
- unterstützt die Gelenke
- wirkt auf innere Organe
Mögliche Indikationen können sein:
- Rückenschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Kopfschmerzen
- Muskuläre Schmerzsyndrome
- Neuropathische Schmerzen
- Viscerale Schmerzsyndrome
- verschiedene andere Schmerzzustände
- Verstopfung (Obstipation)
- Hyperemesis gravidarum (Schwangerschaftsübelkeit)
- Menstruationsbeschwerden, Unterleibskrämpfe etc.
- Karpaltunnelsyndrom


